Ein Flügelschlag Leichtigkeit

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Leichtigkeit kann so schwer sein,
wenn man sich schwer macht.
Gewichte an Händen und Füssen,
ziehen gegen das Gefühl der Freiheit.

Wenn ein Vogel fliegt,
macht er sich nicht leicht.
Nein, er trägt sein Gewicht in luftige Höhen,
ohne Bedenken, ob seine Kraft ausreicht.

Vögel schweben wenn der Wind sie beutelt.
Sie lassen sich treiben in den Boen,
Sinken herab wenn es Oben rau wird,
um dann umso höher aufzusteigen.
Wenn wir unsere Gewichte fallen lassen,
uns lösen aus den Fesseln der Erde,
wachsen uns dennoch keine Flügel.

Doch unsere Gedanken,
unsere Flügel, machen es Ihnen gleich.
Schwirren und gleiten,
schlagen und schwingen,
Senken sich herab aus der Höhe,
um unsere Tiefen zu erfassen.

San, 25.05.2010

 

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10 Gedanken zu “Ein Flügelschlag Leichtigkeit

    • Liebe Ulli,

      herzlich Willkommen bei mir. Es freut mich sehr, dass Du Dich bei mir umsiehst und Gefallen findest.
      Ja, ich freue mich gerade daran, dass wir uns in der weiten Welt der Blogs begegnen.

      mein Text stammt vom 25.05.2010, bei alten Sachen schreibe ich es eigentlich dazu. Und ja Deine Worte zu den Vögeln haben mich ebenfalls mitgenommen auf einen spannenden Gedankenflug.

      Dir einen schönen Tag
      San

      Gefällt 1 Person

  1. Schöner Text!
    Das Tummelfeld der Gedanken sind eben nicht nur die Höhen sondern auch die Tiefen unserer Seele. Das erinnert mich an ein Lied, dass wir in meiner Jugend noch gesungen haben. Die Gedanken sind frei.
    Nur leider sind auch die nicht immer wirklich frei von irgendwelchen lähmenden Gewichten.

    Gefällt 1 Person

    • Lieben Dank, Und sicher, auch Gedanken können schwer wie Blei werden. Doch wir haben immer die Möglichkeit mit diesen unseren Flügeln wieder aufzusteigen, bis der Rest von uns die Kraft wieder gefunden hat zu folgen. Es ist wie mit allen Flügeln, man muss lernen sie zu nutzen.

      Gefällt 2 Personen

  2. Es gelingt dir in deinem Text sehr schön, den Traum von der Leichtigkeit und vom Fliegen mit den realen Gewichten, die uns auf dem Boden halten zu verbinden. Ebenso schön zeigst du, das die Gedanken, die uns tragen können, auch hoch und weit weg tragen können, eben auch unten bei uns bleiben, in unseren Tiefen.

    Gefällt 1 Person

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