Klangfarben

Am Gipfel erblickt ein Adler die Welt,
verdreht die Flügel, hebt ab und bellt.
Töne tragen ihn über die Täler,
der Horizont vor ihm, er wird schmäler.

Als Punkt der Noten schwingt er gelassen,
entlang der Regentropfen-Gassen.
Unter ihm fliegen Hummeln vorüber,
ihr Flug brummt genüsslich alte Lieder.

Franz am Fluss, fängt eine Forelle.
Sie setzt zum Sprung an bis hin zur Quelle.
Ein weißer Esel trabt den Pfad empor,
möcht gern hinauf bis zum Himmelstor.

Peter allein, sitzt auf dem Baum da droben,
es scheint er sei mit ihm verwoben.
Enten in Scharen, watscheln mit freiem Geschnatter,
vorbei an einer zischenden Natter.

Der Adler, ein Vogel, vielleicht ein Prophet?
Er spielt bellend die Harfe des Herzens,
ganz ohne Gebet.

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2 Gedanken zu “Klangfarben

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