Wenn Dörfer sterben

Es ging der Metzger und der Bäcker
danach schloss man die Schenke zu.
Der Bauer fuhr das letzte Heu
sein Vieh fand seine letzte Ruh.

Es gingen Menschen, die einst kamen
ein letztes Mal zum Dorf hinaus.
Und an der Straßenecke dort
schaltet man das Licht nun aus.

Das Dorf legt sich zum Sterben nieder
die Natur gewinnt an Raum.
Ein letztes Haus und Augenpaar
träumt sterbend seinen letzten Traum.

 

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5 Gedanken zu “Wenn Dörfer sterben

  1. Lieber Hsyzgos, danke für Deinen Gedanken und den mitgebrachten Link. Ich bin informiert auch zu dem Thema.

    Ich persönlich wünsche jedem Menschen eine Platz in der Welt in der er ein Zuhause und Halt finden kann.

    Gestern Abend wollte allerdings mein Gedicht einfach das Licht der Welt erblicken. Meist fragen mich meine Gedichte nicht in welche Richtung sie gehen sollen. Sie laufen meist von allein aufs Papier, damit auch ich sie danach auch lesen kann.

    Gefällt 1 Person

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