Das Grab der Träumerin

Sie sah nach den Sternen
und stahl den Mond
Nichts im Blick wofür es lohnt
Drum träumte sie mit jedem Tage
ein Stündchen mehr und fands nicht fad.

Dumm nur, es ward die Stunde voll
das Tor ging auf mit leisem Groll
Verschluckte sie nur in Sekunden
Später ward sie hier gefunden.

Auf der Nase hell ein Stern
war sie der Welt nun richtig fern.

Die Träumerin 1

Advertisements

2 Gedanken zu “Das Grab der Träumerin

  1. Dann bin ich beruhigt. Die falsche Unruhe soll was ich schreibe nicht verursachen. Und ja, der Stern auf der Nase beschert ihr auch jetzt noch schöne Träume. Gedanklich war ich hier weit weg von Oscar Wilde.
    Dir einen schönen Abend. San

    Gefällt mir

  2. Beim ersten Lesen Deines Gedichtes fielen mir die Zeilen von Oscar Wilde aus „The Ballad of Reading Gaol“ ein:

    „And, though I was a soul in pain,
    My pain I could not feel.“

    Doch beim zweiten Hinschauen sah ich auf Deinem Bild den gelben Klecks auf der Nasenspitze – und da war alles wieder gut und entspannt.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s