Na was ist denn nun mit dem Schubladendenken?

Diese Frage ist mir 2009 begegnet und ich habe sie damals mit unten stehendem Text beantwortet:
Schubladen sind dazu da, sie immer wieder neu zu sortieren, umzuräumen und auch mal aufzuräumen. Niemals sollte man Menschen zu lange in einer verharren lassen, denn dann tun sie Dir manchmal den Gefallen und werden wie Du sie gerne sehen möchtest. Will man das denn wirklich? Ich jedenfalls nicht. Verbogene Menschleins die mit den Schultern noch in den Schubladen klemmen und mit diesen verklemmten Gesichtchen in die Welt blicken, sind niemals ganz und werden es auch nicht wagen aus ihren Schubladen auszubrechen. Nimm viel Farbe und auch mal eine Säge und einen Hammer. Zimmer immer wieder neue Schubladen und bau sie aus, bau sie an und bau auch mal ein Geheimfach hinein.

Jeder Mensch ist ein Geheimnis und etwas ganz Wundervolles das entdeckt werden will, aber nicht bestimmt und abgeschätzt. Wertschätzung macht aus vielen kleinen Schubladen eine Große, in der gemütlich Socken bei den Unterhosen und Sonnenbrillen bei den Krawatten liegen können und auch ein alter Socken und die neue Kette ihre Heimat finden.Ich liebe die bunte Vielzahl an Eigenschaften und Charakterschwächen die Menschen ausmachen und das zu erleben und täglich neu zu entdecken, ist was das Leben ausmacht und letztlich die Welt bunt.

Was mich freut auch heute, immerhin 7 Jahre später, würde ich den Text nicht umschreiben. Ergänzen vielleicht, aber darüber mache ich mir heute keine Gedanken
und schließe das Schublädchen vorerst leise wieder.
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