Nach Dir

Nach Dir

habe ich mich nicht mehr gespürt.
Meine Sinne hatten sich ergeben
in der Kälte, der toten Jahre.

Als ich ging, war ich schutzlos.
Du überall Du Tag und Nacht.
Angst kroch in mir empor.

Als ich meine Tür hinter mir zu zog
kam das Lachen zurück.
Es hatte dort
hinter der Tür gewartet
bis ich sie durchschritt.

Als ich meine Tür schloss
erwartete mich ein Geschenk.

Ich war schon da
lächelte und sprang in mich hinein.
Mein altes Ich
hatte all die Jahre auf mich gewartet.
Es wusste ich würde kommen.

Mein Ich
schenkte mir
Lebensfreude, Kraft und Energie
die mich heute wieder selbstbewusst und frei
hier stehen lassen.

Mein Leben fand mich
lehrte mich Vergebung und Demut.
Mein Leben ist wieder reich
an Gefühlen, Emotionen und Glück.

Mein Rücken gerade
meine Schultern trage ich.
Mein Hals trägt meinen Kopf aufrecht.
So schlägt auch das Herz in meiner Brust.

Meine Augen sehen
neugierig in die Welt.
Mein Lachen laut
mein Lächeln sanft.

Meine Ohren offen
für die Geschichten der Welt.

Meine Nasenflügel beben wieder
meine Seele
die sich im kleinen Zeh so lange versteckte
geht wieder auf Reisen.

Wenn ich zittere
dann nicht aus Angst.
Wenn ich schreie
dann nicht aus Furcht.
Wenn ich weine
dann vor Glück.

Nach Dir
bin ich als Mensch
so viel reicher.

Eigentlich müsste ich Dir danken.
Doch dafür reicht die Demut noch nicht aus.
Dein Lied ist verklungen
nur noch leise klingt in mir nach was war.

Nach Dir

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